Pastoralverbund Wendener Land

Besuch von den Philippinen - Schwester Cecille berichtet über ihre Arbeit mit obdachlosen Familien

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Auf Einladung des katholischen Hilfswerkes missio ist Schwester Cecille eine Wochen lang in unserem Dekanat unterwegs. Der Eine-Welt Kreis konnte sie für einen Vortrag mit anschließender Gesprächsmöglichkeit am Dienstag, den 04.10. um 20.00 Uhr im Pfarrheim in Wenden gewinnen. Sie wird u.a. sehr anschaulich von einem Projekt mit Straßenfamilien berichten. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Schwester Cecille Ido OSB

Hilfe zur Selbsthilfe statt Almosen
von Jörg Nowak

In der philippinischen Hauptstadt Manila sind Tausende Pedicab-Fahrräder unterwegs. Ausgestattet mit drei Rädern dienen sie tagsüber als Padalen-Taxis und Kleintransporter. Nachts werden sie zu einem Zuhause für die ärmsten Familien. „Ich bin entsetzt, unter welchen Bedingungen die Kinder mit ihren Eltern auf der Straße leben. Das Schicksal dieser Familien berührt mein Herz", sagt Schwester Cecille Ido. Die Eltern legen Pressspanplatten auf den Sattel und die Rückbank der Pedicab-Fahrräder, damit die Kinder eine Schlafstätte haben und nicht direkt in der Gosse liegen.

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Waffelbackaktion der Caritas-Konferenzen St. Severinus Wenden

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Wenn Waffelduft durch den Hit-Markt in Wenden zieht, hat es oftmals  etwas mit

Schlemmern für den "guten Zweck "zu tun, so auch  am 15.,16. und 17. September 2016. Viele  ehrenamtliche Helferinnen der Caritas-Konferenzen St. Severinus Wenden waren wieder im Einsatz und haben 90 kg Mehl, 1080 Eier und 54 L Milch zu leckerem Waffelteig verarbeitet , gebacken und verkauft.

Der Erlös von 2400,00 € ist in diesem Jahr für die Arbeit der Caritas vor Ort bestimmt. Hier nimmt die Caritas vielfältige Aufgaben war. Sei es in der Seniorenarbeit, mit Hausbesuchen und ganz besonders in der Familienhilfe, wo oftmals Alleinerziehende besonders bedürftig sind. Das Organisationsteam mit Beate Lüke, Mia Häner, Monika Eggers und Maria Berndt freuen sich über den Erfolg ihrer Aktion und danken allen, die diese Aktion unterstützt haben, sei es durch den Kauf der Waffeln oder Geld- und Sachspenden. Besonders natürlich dem Hit-Markt in Wenden, der in vielen Jahren diese Aktion großzügig unterstützt.

 

Bekanntmachung des Pfarrers Ludger Vornholz

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In Abstimmung mit dem Erzbischof des Erzbistums Paderborn gibt Pfarrer Vornholz bekannt, dass er für seine seelsorgliche Tätigkeit einen neuen Schwerpunkt setzen und Wenden verlassen wird.
Der konkrete Zeitpunkt ist noch nicht definiert, wird jedoch zeitnah bekannt gegeben.
Die Neuordnung des pastoralen Raums im Sinne des bischöflichen Auftrags "Zukunftsbild" ist soweit fortgeschritten, dass der Prozess in andere Hände gelegt werden kann.

 

Gottes Wege gehen

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Liebe Schwestern und Brüder der Pfarreien, Pfarrvikarien und Filialen im Pastoralverbund Wendener Land,

in diesem Jahr bin ich 55 Jahre alt geworden, habe vor 30 Jahren die Diakonenweihe empfangen und bin seit nunmehr 29 Jahren Priester. Nach Stationen in Bielefeld und Attendorn war ich ab 2005 im Pastoralverbund Biggetal  und nach dem Tod von Pfarrer Diehl im Jahr 2009 auch für den Pastoralverbund "Kirchspiel Wenden" als Priester tätig. Seit dem Jahr 2010 wurde mir die Aufgabe des Leiters des neuen pastoralen Raumes Pastoralverbund Wendener Land übertragen. Grund genug kurz inne zu halten.

Meine Aufgabe als Leiter des Pastoralverbundes besteht u.a. darin, die Gemeinden im Pastoralverbund zusammenzuführen und priesterliche Begleitung und Seelsorge sicherzustellen, so dass ein christliches Miteinander auch und gerade in der heutigen Zeit möglich wird.

Ich habe viel Schönes und Bereicherndes in den vergangenen Jahren erlebt, unter anderen die konstruktive Zusammenarbeit mit Pfarrgemeinderäten, Pastoralteam, Kirchenvorständen, Messdienern und ganz besonders die vertrauliche Begleitung Jugendlicher und Erwachsener auf ihren nicht immer einfachen Lebenswegen. Die gemeinsamen Fahrten mit Jugendlichen nach Österreich und Dänemark sind mir ebenso in positiver Erinnerung geblieben wie die Tage mit einigen von ihnen im Kloster Gerleve und Siegburg.
Gerne erinnere ich mich auch an die vielen, sehr schönen Gottesdienste, die ich mit den Gemeinden des Pastoralverbundes feiern durfte und freue mich stets darauf, dies gemeinsam mit Ihnen auch weiterhin tun zu dürfen. Gerade in anspruchsvollen Situationen durfte ich die Nähe Gottes und seine Treue erfahren. Außerdem möchte ich an dieser Stelle in Dankbarkeit anerkennen, dass es viele Menschen aus allen Gemeinden gibt, die mir in schweren Zeiten Ermutigung durch Worte, Gesten und Taten zukommen lassen. Dafür ein herzliches "Vergelt´s Gott ".

In den vergangenen Monaten gab es Irritationen bezüglich der Aktivitäten des „Initiativkreises". Das bedaure ich sehr. Ich habe lange Zeit öffentlich geschwiegen und eher zurückhaltend agiert, um Missstimmungen und eine sich daraus ergebende wenig christliche Atmosphäre nicht weiter zu forcieren. Konflikte mit ähnlichen Themen gab und gibt es in vielen der neuen pastoralen Räume; dies zeigt, wie anstrengend und für alle Seiten anspruchsvoll das Verstehen dieser Umbruchsituation in unserem Erzbistum ist. Verständlicherweise dient der Leiter des pastoralen Raums als Projektionsfläche für viele der Problem- und Konfliktthemen. Dieses Phänomen ist nachvollziehbar, aber nicht immer entschuldbar. Mir ist durchaus bewusst, dass dieser Umgang in der Regel für alle Führungskräfte zutrifft - innerhalb und außerhalb von Kirche.

Die Zusammenarbeit und Abstimmung mit den gewählten Gremien unseres Pastoralverbundes führte bisweilen dazu, dass notwendige – aber zum Teil auch wenig populäre Entscheidungen - sowohl auf mich als auch auf die gewählten Gremienvertreter übertragen wurden. Angesichts einer solchen Komplexität der Lage muss ich gestehen, dass einige meiner Entscheidungen, wie auch die der gewählten Gremien, offensichtlich nicht immer für alle transparent genug kommuniziert wurden.

Führen heißt Entscheidungen zu treffen - und zwar mutig, zeitnah und umsichtig. Im Nachhinein kann es sich trotzdem herausstellen, dass getroffene Entscheidungen nicht zu 100 % richtig waren. Die daraus resultierenden Maßnahmen waren jedoch zu ihrer Zeit notwendig um die Arbeitsabläufe in den vielen verschiedenen Gemeinden unseres Pastoralverbundes sicherzustellen.

Um die so entstandenen Missverständnisse aufzuarbeiten, müssen die einzelnen Kritikpunkte in ihrer Gesamtheit angeschaut werden. Hierzu war und bin ich immer bereit. Bei einer solchen Aufarbeitung gilt es notwendigerweise Vereinfachungen oder Deutungen zu vermeiden, denn man muss bedenken: Wahrnehmung ist immer eine persönliche Sichtweise auf die Dinge.
Jeder, der in der Öffentlichkeit steht, sollte bereit sein, sich mitunter kritisieren zu lassen. Dies ist sicherlich ein Teil der gestellten Aufgabe im öffentlichen Wirken einer Führungsperson. Keiner ist vor Irrtümern bei seinen Handlungen sicher und so stellt sich manche, in der konkreten Situation als richtig erscheinende Entscheidung, im Nachhinein als verbesserungsbedürftig heraus und muss rückwirkend ggf. sogar korrigiert werden. Mit dieser Handlungsweise kann und konnte ich mich jederzeit identifizieren.

Die Darstellung des Konfliktes mithilfe diverser Presseartikel und Leserbriefe wurde in teils persönlich herabsetzender und erniedrigender Weise in der Öffentlichkeit ausgetragen. Lassen Sie mich anmerken, dass die von mir hierzu angebotenen persönlichen Gespräche äußerst selten wahrgenommen worden sind, auch wenn es anders kommuniziert worden ist. In der Herangehensweise an diesen Konflikt, so muss ich gestehen, wurde ich nicht nur einmal zu tiefst verletzt. Darüber hinaus wurden auch mein fester Glaube an das Gute in jedem christlichen Menschen auf eine harte Probe gestellt.

Ich war und bin immer bereit, allen Menschen entgegen zu kommen und erhoffe dieses christliche Entgegenkommen auch von denjenigen, die sich von mir vielleicht verletzt fühlen.

Ich bin  für eine offene und wertschätzende Kommunikation, die uns als Christen auszeichnen sollte. Darum war ich in der Vergangenheit schon immer zum persönlichen Gespräch bereit. Trotzdem möchte ich darüber hinaus, für die Zukunft ergänzend einen festen Termin anbieten und zwar jeden Dienstag, ab dem 04.10.16, von 16.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Pastoralverbundsbüro. Fühlen Sie sich eingeladen noch mehr mit mir in den offenen Dialog zu treten. Ich freue mich auf jede weitere persönliche Begegnung!

„Denn wie der Leib eine Einheit ist, doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich es viele sind, einen einzigen Leib bilden: so ist es auch mit Christus." (1 Kor, 12,12)

Es grüßt Sie Ihr Pfarrer L. Vornholz

 

Ausflug ins Bergische Land

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Der diesjährige Gemeinde-Ausflug der Caritas-Konferenzen St. Severinus Wenden führte am 7.9. ins Bergische Land. Mit 54 Teilnehmern war auch der letzte Platz im Bus besetzt. Die Initiatoren freuten sich riesig über den großen Zuspruch des Reiseziels. Mit einem feierlichen Gottesdienst im Altenberger Dom, zelebriert von Pastor Kutrieb, begann das Tagesreiseprogramm. Der Altenberger Dom ist die ehemalige Klosterkirche der Zisterzienser und ebenso alt wie der Kölner Dom. Sie befindet sich im Besitz des Landes Nordrhein-Westfalen und weist neben der baulichen auch eine andere Besonderheit auf. Seit 1857 wird sie gleichzeitig von protestantischen und katholischen Gläubigen als Gotteshaus genutzt.

Ebenso bekannt ist der Altenberger Dom durch seine Orgelkonzerte. Die Orgel stammt aus dem Jahr 1980 und verfügt über 6300 Pfeifen. Diese Orgel zu hören und auch zu spielen ist ein besonderer Genuss. So hatten die Wendener Ausflügler ihren Organisten gleich mitgebracht. Dietmar Schneider begleitete die Gläubigen während des Gottesdienstes und gab anschließend noch einen kleinen Beweis seines virtuosen Könnens an der Orgel.

Das gemeinsame Mittagessen wurde im Restaurant Wißkichen eingenommen. Mit dem „Pillekuchenessen" stand eine bergische Spezialität auf dem Speiseplan.

Nach dem Mittagessen führte das Programm zur Schloss Burg, einem weiteren Höhepunkt des Ausfluges. Sie ist das Wahrzeichen des Bergischen Landes und war Sitz der Herzöge von Burg. Die riesige Burganlage ist die größte Nordrhein-Westfalens. Die umfangreiche Geschichte und die Baulichkeiten wurden den Ausflüglern durch eine einstündige Führung fachkundig erklärt. Anschließend konnte jeder Teilnehmer individuell seine Zeit nutzen, sei es zur weiteren Erkundung oder dem Genuss einer leckeren Waffel im Cafe.

 

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Gottesdienständerungen

St. Kunibertus Hünsborn
Sa. 01.10.: 10.00 Uhr Requiem

St. Severinus Wenden
Mi. 05.10.: 15.00 Uhr Requiem

Hl. Messen und eren Intentionen werden in das Requiem verlegt.

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