In unserem Pastoralverbund werden die Kinder der dritten Klasse der Grundschule auf die Erstkommunion vorbereitet.

Den ersten Kontakt zwischen den Priestern und den Kindern gibt es im so genannten „Seelsorgeunterricht“ in der Grundschule, der mit Beginn des dritten Schuljahres nach den Sommerferien von den Priestern/Gemeinderefert/-in an den Schulen erteilt wird. Wenn Ihr Kind zur Erstkommunion gehen soll, ist dieser Unterricht verpflichtend. Im Seelsorgeunterricht wird den Kindern Glaubenswissen vermittelt.

 

Im Spätsommer/Herbst eines jeden Jahres werden dann die Eltern zu einem (ersten) Elternabend schriftlich eingeladen.
Während dieses Abends wird Ihnen das Konzept, sowie das Vorbereitungsprogramm der Erstkommunion vorgestellt.
Außerdem werden an diesem Abend die Eltern um ihre Mithilfe gebeten.

Grundsätzlich beruht das Konzept im Pastoralverbund Wendener Land auf vier Säulen:

  • dem Seelsorgeunterricht in der Grundschule

  • dem regelmäßigen Besuch der Sonntagsmessen besonders der Familienmessen in St. MArien Altenhof

  • den so genannten „Tischgruppen“, das sind einmal wöchentlich stattfindende Gruppenstunden in Kleingruppen, die von Eltern durchgeführt werden (unter Anleitung der Priester/Gemeindereferentin)

  • den Weggottesdiensten, die an den Kirchenraum und liturgische Vollzüge heranführen sollen.

Hinzu kommen Einzelveranstaltungen wie z B. die Erstbeichte der Kinder, ein gemeinsam verbrachter Vormittag, Bastelnachmittage, Nachmittage zum Kennenlernen des Kirchenraumes usw.

Bedingt durch die geringere Zahl an aktiven Priestern können zur Zeit keine festen Termine für die Erstkommunionfeiern der Folgejahre festgelegt werden.
Vorgesehen ist, dass am 2 Ostersonntag( (23.04.2017) (="Weißer Sonntag")  die Erstkommunionfeiern für Wenden, Möllmicke, Altenhof und in einer zweiten Feier in Schönau/Elben sein soll. Am 3. Ostersonntag (30.04.2017)für Gerlingen, Hillmicke, sowie Ottfingen. Und am 4. Ostersonntag (07.05.2017) für die Pfarreien Hünsborn und Römershagen.
Änderungen in dieser Ordnung werden auf den Elternabenden bekanntgegeben.

Wenn Ihr Kind zur Erstkommunion gehen soll, und noch nicht getauft ist, melden Sie sich bitte im Pastoralverbundsbüro Wenden oder sprechen Sie unsere Priester direkt an. Um zu vermneiden, dass lediglich eine schöne Kommunionfeier angestrebt wird, sollen die Kinder im Normalfall im zweiten Schuljahr getauft und eine einjährige religöse Praxis (häufige Mitfeier der Heiligen Messe am Sonn- und Feiertag) erlebt haben. Begründete Ausnahmen können nur im Gespräch mit dem Pfarrer erlaubt werden.

Firmung bedeutet „Stärkung“. Der Getaufte soll mit dem Heiligen Geist gestärkt werden, damit er seinen Alltag aus der Taufgnade herausgestalten kann. Firmung ist kein „Entscheidungssakrament“. Nicht wir entscheiden uns für den Dreieinigen Gott, sondern Gott hat sich durch das Geschenk unseres Lebens und der Taufe (=ewiges Leben) für uns entschieden. Ein Leben aus dem Glauben ist also in erster Linie keine eigene Leistung, sondern ein ständiges sich zurück besinnen (re-ligio) auf die ungeschuldete Liebe Gottes zu uns. Wenn wir schuldig geworden sind, wenden wir uns in der Beichte an Gott und empfangen Vergebung. Die Eucharistie ist unsere Wegzehrung an Sonn- und Alltagen.

 

Aus dieser engen Verbindung mit Jesus leben wir. In der Ehe erhalten wir die Berufung und die Kraft zu einem Leben aus der Weggemeinschaft mit einem anderen Menschen. Im Sakrament der Priesterweihe schenkt Gott dem Priester Anteil an der Leitung, Heiligung und Sendung des Gottessohnes. Im Sakrament der Krankensalbung verbindet sich der leidende

Gottessohn mit dem leidenden Menschen und stärkt und heilt ihn seelisch und –so Gott will- körperlich.

Liebe Firmbewerber,  nehmt das große Geschenk Gottes, den Heiligen Geist an. Nur wer sich sicher ist Gott nicht zu brauchen, oder wer die Firmung ausschließlich der Geschenke wegen will, sollte sich nicht firmen lassen. Er würde in diesem Fall Gott zutiefst beleidigen.

Bevor Ihr aber ablehnt, sprecht mit mir, ich unterstütze Euch gerne!

Euer Pfarrer

 


 

In unserem Dekanat „Südliches Sauerland“ des Erzbistums Paderborn findet die Firmung alle zwei Jahre statt. Die Dekanatskonferenz hat das Alter der Firmbewerber festgelegt: Jugendliche des neunten und zehnten Schuljahres der weiterführenden Schulen sollen gefirmt werden. Das Alter der Firmbewerber liegt also in der Regel zwischen 14 und 16 Jahren. Eine weitere Voraussetzung ist, dass der Firmbewerber katholisch getauft sein muss.

Über die Pfarrnachrichten und die Presse wird auf die bevorstehende Firmvorbereitung aufmerksam gemacht! Die nächste Firmvorbereitung in unserem Pastoralverbund wird im Herbst 2017 starten

 

In diesem Zusammenhang weisen wir ausdrücklich auf die Freiheit der heranwachsenden Firmbewerber hin:
Wenn Du Dich kirchlich nicht gebunden fühlst hast Du die Freiheit, Dich zur Firmvorbereitung nicht anzumelden! Du kannst Dich auch nach der Vorbereitungszeit immer noch gegen den Empfang des Firmsakramentes aussprechen!

Für die Feier der Firmung benötigt der Firmbewerber einen Firmpaten der katholisch getauft ist und nicht aus der Kirche ausgetreten sein darf .

Selbstverständlich sind auch Erwachsenenfirmungen möglich. Wenden Sie sich hierzu an einen der Priester oder an das Pfarrbüro.

Sie möchten Ihr Kind taufen lassen?ott_taufe

Wir beglückwünschen Sie zur Geburt Ihres Kindes!
Wenn Sie Ihr Kind taufen lassen möchten, melden Sie das bitte im Pfarrbüro an.
Die Anmeldung können Sie telefonisch erledigen oder Sie kommen während der Öffnungszeiten des Büros vorbei.

 

Für die Anmeldung benötigen wir:

  • Ihr Familienstammbuch

  • die Geburtsurkunde des Täuflings mit dem Hinweis „für religiöse Zwecke“

  • wenn die Taufpaten nicht in unserem Pastoralverbund wohnen, eine Patenbescheinigung der Taufpaten.
    Diese erhalten die Paten im Pfarrbüro der Kirchengemeinde ihres gegenwärtigen Wohnsitzes.

Der Pate hat die Aufgabe, die Eltern bei der religiösen Erziehung des Kindes zu unterstützen und den Täufling in die Lebensvollzüge der katholischen Kirche hinein zu begleiten. Somit ist das Patenamt ein Ehrenamt der katholischen Kirche. Darum kann nur ein katholischer Christ Pate werden, der auch nicht aus der Kirche ausgetreten sein darf. Der Pate muss also selbst katholisch getauft, zum Empfang der Eucharistie zugelassen und gefirmt sein. Aus all diesen Gründen beträgt das Mindestalter des Paten ca. 16 Jahre.

Ein getaufter Christ, der einer nichtkatholischen kirchlichen Gemeinschaft angehört, kann nur zusammen mit einem katholischen Paten und zwar als sogenannter Taufzeuge zugelassen werden.

Nach der Anmeldung im Pfarrbüro wird sich der Priester, der Ihr Kind taufen wird, rechtzeitig vor der Taufe telefonisch mit Ihnen in Verbindung setzen, und den Termin für einen Taufbesuch bei Ihnen zu Hause vereinbaren.

Den Taufplan finden Sie im Bereich der Downloads

Sie möchten als Erwachsener getauft werden?

Ihre Eltern haben Sie nicht als Kind taufen lassen und nun möchten Sie als Erwachsener Glied der katholischen Kirche werden?
Dann bitten wir Sie, einen unserer Priester direkt anzusprechen
.
Der wird Sie zu einem ersten Kennenlern-Gespräch einladen. Im Anschluss daran muss er unseren Erzbischof in Paderborn um die Erlaubnis bitten, Sie auf die Taufe (und gleichzeitig den Empfang der Eucharistie und der Firmung) vorzubereiten. Wenn die Genehmigung aus Paderborn erteilt ist, wird der Priester weitere Gespräche mit Ihnen vereinbaren. In diesen Gesprächen wird es darum gehen, Sie mit den Glaubensinhalten und dem kirchlichen Leben vertraut zu machen.
Gegen Ende der Gespräche werden Sie mit dem Priester einen Termin für Ihre Taufe aussuchen.

doernschladeDie Dörnschlade gehört zu den bekannten Wallfahrtsorten des südlichen Sauerlands. Sie liegt auf einer Höhe, hart an der Grenze zum Siegerland, zwischen den Dörfern Altenhof und Hünsborn.   Die Dörnschlade gehört zur Pfarrgemeinde St. Severinus Wenden.

Die Dörnschlade wird zur Zeit betreut von einer Klausnerin, Schwester Gertrud Neuser; Rector ecclesiae ist Pfarrer Ludger Vornholz.

In der Regel wird samstags auf der Dörnschlade um 8.00 Uhr eine Hl. Messe gefeiert.

Mehrmals im Jahr ziehen die Gläubigen aus den Gemeinden des Pastoralverbundes in Prozessionen zur Dörnschlade, um dort gemeinsam die hl. Messe zu feiern. Besonders große Prozessionen sind am Sonntag nach dem 2. Juli (Maria Heimsuchung) und am Sonntag nach dem 8. September (Maria Geburt).

 

Historie:

Im Büchlein "Hageröschen" erzählt Peter Soemer im Jahre 1896 von der Dörnschlade: "Eine halbe Stunde von Wenden, fast an der Grenze des Siegerlandes, steht auf einem Bergrücken im Schatten alter, knorriger Buchen die Kapelle der Mutter Gottes zur Dörnschlade. In einer Urkunde vom Jahre 1414 geschieht dieses Wallfahrtsortes Erwähnung. Das alte Gnadenbild ist fast zwei Fuß hoch, ohne alle Kunst geschnitzt und stellt die allerseligste Jungfrau mit dem Christkind auf dem Arm vor. ... Das Bild stand früher in einem Heiligenhäuschen, welches kaum so weit war, dass drei Mann gebückt darin stehen konnten. Schon im Jahre 1776 wollte man an seiner Stelle eine neue Kapelle bauen, aber in der damaligen aufgeklärten Zeit hielt die kirchliche Behörde in Köln nicht viel auf das Wallfahrten."

Weiter erzählt Soemer, dass 1859 in der ersten Predigt eines neugeweihten Priesters der Bau einer neuen Kapelle wieder in Anregung gebracht wurde und nach Sammlungen in den einzelnen Dorfgemeinschaften an dieser Stelle eine schöne gotische Kapelle errichtet wurde. Sie wurde am 13. November 1864 durch Pastor Schmidt eingeweiht und hat eine Vorhalle und einen gotischen Altar, auf dem das Gnadenbild steht. Im Jahre 1865 wurde in unmittelbarer Nähe eine Klause erbaut, in der der Einsiedler wohnt.

Die ganze Historie der Dörnschlade, das lange und zähe Ringen der Wendener Gläubigen mit der staatlichen und kirchlichen Obrigkeit um den Bau dieser Kapelle ist in einer Schrift dokumentiert, die Karl Jung 1989 zum 125. Jubiläum der Dörnschlade veröffentlicht hat. Diese Schrift kann im Schriftenstand der Dörnschlade oder im Schriftenstand der Pfarrkirche gekauft werden.

Notfallrufnummer

für dringende
seelsorgliche Notfälle
z. B. bei Todesfällen oder
zur Krankensalbung 
0151 / 11 77 55 06

Neue E-Mail Adresse

Das Pastoralverbundsbüro hat eine neue E-Mail Adresse:

pfarrbuero@pv-wendener-land.de

 

 

 

Aktuelle Termine

Keine Einträge gefunden

Gottesdienständerungen


St. Antonius Eins. Gerlingen
Di. 22.05.: 15.00 Uhr Requiem
St. Antonius Heid
Di. 29.05.: 15.00 Uhr Requiem

 

 

 

 

 

       

 

 

 


 

 

 

Newsletter

Hier können Sie sich für unseren Newsletter anmelden

Öffnungszeiten PV-Büro

Steckebahn 3
Tel. 02762/4000200

Öffungszeiten:
Mo.: 9-12 Uhr
Di.: 9-12 u. 15-18 Uhr
Mi.: geschlossen
Do.: 9-12
Fr.: 9-12 Uhr

 

Zum Seitenanfang